Häkelkette

Häkelkette

Donnerstag, 23. November 2017

Katzen



Katzen begleiten mich schon mein ganzes Leben. Und ohne Katzen könnte ich es mir gar nicht vorstellen. Und so schleichen sich Katzenmotive auch immer wieder mal in meine Arbeiten. Diesmal tummeln sich gleich mehrere davon auf einer Porzellandose. Diese Dosen mit fest schließendem Holzdeckel gibt es bei Depot in verschiedenen Größen. Gerade die kleinen mag ich sehr gerne für Gewürze oder Tee.



Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 21. November 2017

"Mills" von Vera Sanon


Als Überraschungsgeschenk für meine Tochter zu Weihnachten wollte ich die Adventurous Jacke stricken. Vermeintlich passende Wolle dafür hatte ich mir bei www.yarn-pardise.com bestellt und zwar die Eskimo wool von Ice yarns ( 80 % Superwash virgin wool, 20 % Acryl, 100 m LL/50 g) Allerdings stellte sich gleich beim Anstricken heraus, dass die Wolle zu dick dafür ist.  Auf der Suche nach einem für die Wolle passenden Modell bin ich dann auf die "Mills" von Vera Sanon aus ihrem neuen Buch "Lieblingspullover stricken" gestoßen. Und hier passte meine Maschenprobe dann perfekt.

Ich habe mich für Größe XS entschieden, weil das bei Oberteilen bei meiner Tochter die übliche Größe ist. Aber beim Stricken kamen mir dann doch Zweifel, vor allem die Arme kamen mir sehr sehr eng vor.  Und weil ich an Weihnachten keine böse Überraschung haben wollte, habe ich die Jacke meiner Tochter zur Anprobe gegeben. Und ja, sie fällt etwas knapp aus, aber zum Ribbeln wäre sie zu schade gewesen.

Also habe ich die Jacke nun so beendet und meine Tochter trägt sie inzwischen schon und sie gefällt ihr auch sehr gut. Damit sie auch die geplante Adventurous bekommt habe ich einen Besuch bei der Wollmeise gemacht und mir dafür DK Wolle besorgt. Dieses Projekt habe ich gerade auf den Nadeln...


Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( http://www.creadienstag.de/ ), bei den DienstagsDingen ( http://dienstagsdinge.blogspot.de/ ) und bei Handmade on Tuesday ( http://handmadeontuesday.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Samstag, 18. November 2017

Buchvorstellung: "Ziemlich alte Helden" von Simona Morani


Diese Woche stelle ich euch mal wieder ein ganz besonderes Buch vor und beginne wie gewohnt mit dem Klappentext:

In einem Bergdorf in der italienischen Provinz treffen sich seit (gefühlt) vierzig Jahren fünf alte Männer täglich in der Bar „La Rambla“. Sie trinken Schnaps, qualmen (unerlaubt) Zigaretten und der 96-jährige Gino, der so gut wie blind ist, fährt noch täglich eine kleine Runde auf seiner Ape durchs Dorf. Obwohl gerade ein guter Freund gestorben ist, trotzen die Alten dem Tod mit Humor und Starrsinn. Als ein junger Polizist ins Dorf kommt und die Greise nicht nur zur Ordnung aufruft, sondern sie auch möglichst schnell in das frisch gebaute Altersheim umquartieren möchte, haben sie nur eins im Sinn: dem Grünschnabel zu zeigen, dass sie im Dorf die älteren Rechte haben … 

Über dieses Buch bin ich auf einem Blog gestolpert. Die Beschreibung hat mich sofort angezogen und so musste ich das Buch auch lesen. Die Autorin schreibt hier sehr mutig über das Alter, ein Thema das wir gerne etwas verdrängen. Ich musste dabei sofort an meine Schwiegermutter denken. Als damals ihre Schwestern schon im Altenheim lebten, sie aber noch zu Hause, da meinte sie nach jedem Besuch, sie sei so froh, das Heim wieder verlassen und nach Hause gehen zu können. Damals konnte ich das nicht so ganz nachvollziehen. Ich dachte, im Heim sind die Leute doch in Gesellschaft und es ist mehr Leben um sie herum. Als dann auch meine Schwiegermutter ins Heim ziehen musste wurde mir schnell klar, was sie damals meinte....

Und so konnte ich mich auch gut in dieses Buch hinein versetzen. Jeden Tag treffen sich die 5 alten Männer in der Bar um zu reden, zu rauchen, zu trinken und nicht an ihr Alter und ihre Unzulänglichkeiten zu denken. Ettore hat Angst davor, einfach nicht mehr aufzuwachen, ist doch gerade erst sein bester Freund verstorben. Täglich besucht er deshalb den Arzt, der seine Sorgen aber auch nicht so ganz nachvollziehen kann und ihn immer kurz abspeist. Gino ist 96 Jahre alt und sieht nur noch sehr schlecht, seinen Führerschein musste er schon lange abgeben und auch sein Auto ist verschrottet. Heimlich hat er sich nun aber eine Ape zugelegt, die er seit Jahren gut versteckt und mit der er immer wieder durchs Dorf braust, eine Gefahr für alle.... Sein Sohn lebt mit seiner Familie in der Stadt und kann sich nur wenig um den Vater  kümmern. Doch die Freunde sind mit ihrem Leben sehr zufrieden. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel, helfen sich gegenseitig so gut es geht und freuen sich, wenn es ihnen wieder mal gelungen ist, den jungen Dorfpolizisten auszutricksen, der es darauf angelegt hat, Gino beim Fahren zu erwischen.  Nun wurde in ihrem Dorf aber ein Seniorenheim gebaut und alle sind der Meinung, dass es für sie genau der richtige Platz wäre.

Der Schreibstil von Simona Morani ist luftig und leicht. Hier wird über ein schwieriges Thema mit großer Leichtigkeit geschrieben. Die Erlebnisse der alten Herren entlocken einem immer wieder ein Schmunzeln und das Buch war mir ein großes Lesevergnügen. Man schließt die Herren sofort ins Herz. Wer also auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Buch ist wird daran sicher Freude haben. (und ich werde es ganz sicher zu Weihnachten verschenken)

Donnerstag, 16. November 2017

verspielter Ohrschmuck


Auf Pinterest habe ich neulich diese verspielten lampwork beads von Laura Critchfield entdeckt und mich gleich verliebt. Der link führte dann zum etsy-Shop und ich konnte nicht widerstehen. Ein paar Tage später hatte ich dann diese wundervollen Glasperlen in der Hand. Die passenden Bicones waren ebenfalls im Päckchen. So habe ich mir noch schnell 2 passende Kugeln gehäkelt und schon war ein für mich sehr ungewöhnliches Paar Ohrringe fertig.
Ich habe mich für geschlossene Brisuren in Sterlingsilber entschieden, so kann ich die Schmücker auch in der kalten Jahrenzeit tragen ohne befürchten zu müssen, dass vom Schal hochgeschoben werden und verloren gehen.


Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 14. November 2017

ein Adventskalender für Heidi


Wie schon seit einigen Jahren tauschen Heidi  und ich auch in diesem Jahr Adventskalender. Wir machen uns keine Themenvorgaben. Inzwischen kennen wir uns so gut, dass es kein Problem ist, was Geeignetes für die andere zu finden. In diesem Jahr habe ich fast alle Päckchen in Patchwork Stoffe verpackt. Heidi hatte sich ja in diesem Jahr vorgenommen, Projekttäschchen in allen Farben zu nähen. Da könnten diese Stoffe genau ins Schema passen. Und schaut mal wie schön Heidi die Päckchen zu einem Mandala arrangiert hat: http://meinsonnentagebuch.blogspot.de/2017/11/adventskalender-2017.html . Und so sehen die Päckchen aus, die ich von Heidi bekommen habe:


Noch dürfen die Päckchen nur bewundert werden, aber bald geht es ans Auspacken.

Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( http://www.creadienstag.de/ ), bei Handmade on Tuesday ( http://handmadeontuesday.blogspot.de/ ) und bei den DienstagsDingen (http://dienstagsdinge.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Montag, 13. November 2017

Kalender girls


Anfang des Jahres hatte Heidi die Idee, mehrere Perlenfreundinnen zu einem gemeinsamen Adventskalender einzuladen. Insgesamt haben 6 Perlerinnen zugesagt. Das ganze Jahr haben wir nun gewerkelt, um nach den Farbwünsche der jeweiligen Teilnehmerin Päckchen zu gestalten. 

Und gestern war es dann so weit. Heidi hatte uns zu einem vorweihnachtlichen Austauschtreffen eingeladen. Auf dem Foto seht ihr nun meine Päckchen, die ein ganzes Schrankfach füllen. Vielen Dank ihr Lieben, die Vorfreude wird bei diesem Anblick immer größer. 

Diesen Post habe ich nun zum ersten Mal mit dem Handy geschrieben. Leider ist das Bild verdreht und ich habe keine Ahnung warum. Hat da jemand einen Tipp für mich? 

Samstag, 11. November 2017

Buchvorstellung: "Zitronenschwestern" von Valentina Cebeni


Diese Woche habe ich ein Buch gelesen, bei dem mich vor allem das Titelbild angesprochen hat. Das war für mich Sonne, Urlaub, Italien pur. Nun war es draußen grau, genau der richtige Zeitpunkt für dieses Buch. Und hier kommt der Klappentext:

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück.

Elettra ist verzweifelt: Ihre Mutter liegt im Koma, die Kosten für die Behandlung fressen ihre letzen Geldreserven auf, die Bäckerei an der nie ihre Liebe hing steht kurz vor der Pleite. Elettra ist mit ihrem Leben vollkommen unzufrieden. Einen Vater hat sie nie gekannt, über ihn hat sich ihre Mutter stets ausgeschwiegen. Für das von ihr gewünschte Journalistik-Studium fehlte es am Geld und die Backleidenschaft ihrer Mutter scheint sich auf sie nicht übertragen zu haben. Elettra braucht eine Auszeit. Sie weiß, dass ihre Mutter eine glühende Anhängerin der Heiligen Elisabeth war und ihr zu Ehren zu Hause auch einen kleinen Altar aufgebaut hat. Zufällig findet sie in den Sachen ihrer Mutter ein Reiseticket zu einer kleinen Insel auf der es ein altes Kloster gibt, das eine Figur der Heiligen beheimatet. Sich macht sich auf die Reise zur Insel. Am Kloster angekommen steht sie vor der Figur der Heiligen und sofort hat sie den Duft von Anisbrötchen in der Nase. Elettra möchte herausfinden welche Verbindung ihre Mutter zum Kloster hatte. Sie lernt Lea, die jetzige Besitzerin des alten Klosters kennen. Diese bietet ihr an, bei ihnen zu wohnen, ihre Fragen aber blockt sie ab. Elettra lässt aber nicht locker und so nach und nach kommt sie der Vergangenheit ihrer Mutter auf die Spur.

Ich muss zugeben, von diesem Buch hatte ich mir viel mehr erwartet. Die Handlung des Buches ist leider nichts neues. Eine Frau macht sich aufgrund eines Fundes auf den Weg in die Vergangenheit. Der Erzählstil ist leider sehr langatmig mit vielen Wiederholungen. Elettra  findet wie nicht anders erwartet ihre große Liebe und sie entdeckt auch ihre Leidenschaft fürs Backen... Zum Glück sind im Buch viele Rezepte enthalten, die wirklich Lust zum Ausprobieren machen.